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Pop Art 

Genesis der Pop Art

Pop Art ist eine relativ junge Kunstrichtung. Sie entstand in den sechziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Begriff „Pop Art“ wurde vom britischen Kunstkritiker Lawrence Alloway geprägt. Alloway gehörte der „Independent Group“ an, einer Künstlergruppe am Institute of Contemporary Art in London. Andere Mitglieder waren u.a. Eduardo Paolozzi, Richard Hamilton und der Architekt Reyner Banham. Als „Pop Art“ bezeichnete Alloway sozusagen „profane Kunst“, wie sie die Werbung, das Fernsehen und die Massenmedien und die Unterhaltungsindustrie im Allgemeinen hervorbrachten. Objekt der Pop Art waren banale Alltagsgegenstände und allgemein den Massenkonsum betreffende Themen. Eine Intention der Pop Art Künstler war sicherlich, die Kunst weg von universitärer Isolation hin zu einem Platz in der Lebenswirklichkeit der Zeitgenössischen Gesellschaft zu führen.

 Pop Art Künstler

Im Folgenden seien einige der bekanntesten Pop Art Künstler kurz vorgestellt: 

Einer der bekannteren Pop Art Künstler, wenn nicht gar der bekannteste, war sicherlich Andy Warhol. Er kam 1928 in New York zur Welt. Andy Warhol war ursprünglich Werbegrafiker. Er hatte also die Pop Art-typische Affinität zu den Massenmedien sozusagen von der Pike auf gelernt. Bekannt wurde er mit seinen Variationen von meist irgendwelchen Massenmedien entnommenen Fotografien. Sie zeigten meist entweder Konsumartikel oder Berühmtheiten der damaligen Zeit. Besonders bekannt sind die Bilder, die Dosen mit Gemüsesuppe der amerikanischen Firma Campbell’s zeigen. Auch für Mercedes-Benz war Warhol tätig. Die Bilderserie „Cars“ entstammt aus dieser Zeit. Seine Bilderserien von Marilyn Monroe und Elvis Presley wurden zum Inbegriff für den Begriff „Pop Art“. Warhol starb 1987 in Pittsburgh.

Ebenso zu einem Synonym für den Begriff „Pop Art“ wurde der Amerikanische Künstler Roy Lichtenstein. Der Maler, Grafiker und Bildhauer wurde 1923 in New York geboren. Lichtenstein wurde bekannt durch sein Comichaften Gemälde, die, ganz wie die Vorlagen, meist mit Sprechblasen oder Lautmalerischen Wortfetzen versehen waren. Die Bilder ahmten stark vergrößerte Comicszenen nach. Sogar im Detail, sie wurden in einer Art Rastertechnik, die Anmutung schlichter Billigdrucke überproportional groß wiedergab und betonte.

 Claes Oldenburg kam 1929 in New York zur Welt, zog aber 1956 nach New York. Oldenburgs Markenzeichen waren seine „Soft Sculptures“, aus weichen Stoffen gefertigte „Skulpturen, die Nahrungsmittel oder Alltagsgegenstände darstellten. Seit 1965 fertigte er auch überdimensional große, riesenhafte Nachbildungen banaler Gebrauchsgegenstände an. Eines seiner bekanntesten Werke ist die kolossale Spitzhacke, die 1982 zum Wahrzeichen der Kunstausstellung „Documenta“ in Kassel wurde.

 David Hockney (* 1937 in Bradford /Yorkshire) wird oft in einem Atemzug mit Brit Pop genannt. Seine bekanntesten Werke sind die plakativen Gemälde von Swimmingpools, die er in seiner späteren Heimat Kalifornien malte.

 
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